Am 21. August glänzten die Spaten in der Sonne, der Bauzaun stand, der Bagger war bereit. Vor Ort verkündete Florian Herrmann, Geschäftsführer der Landesgartenschau Oberhessen 2027 GmbH, dass weitere 405.000 Euro an Fördermitteln für Büdingen zur Verfügung stehen. Damit steigt die Gesamtsumme der möglichen Förderung auf bis zu 3,8 Millionen Euro. „Wir haben alle eingeplanten Mittel für Büdingen erhalten oder zugesagt bekommen“, betonte Herrmann sichtbar erfreut.


Ein grünes Herz für Büdingen
Während Bad Salzhausen und Gedern für die Landesgartenschau 2027 auf bestehende Parkanlagen zurückgreifen, entsteht in Büdingen ein völlig neuer Stadtpark – und damit ein grünes Herz mitten in der Stadt. Der Fokus liegt auf Aufenthaltsqualität, ökologischer Vielfalt und klimafreundlicher Gestaltung.
Geplant sind:
• ein Regengarten zur ökologischen Regenwasserbewirtschaftung
• klimaresistente Zukunftsbäume
• ein Hain, Spiel- und Sportflächen für alle Altersgruppen
• eine Streetball- und Calisthenics-Zone
• eine große Himmelsschaukel
• Treffpunkte und ein markantes „Stadtsofa“, das als Bühne, Aufenthaltsfläche und Blickfang dient
„Durch die verschiedenen Bereiche auf dieser Fläche ist es ein komplexes Bauvorhaben“, erklärte LGS-Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Klar ist: Alles, was hier entsteht, bleibt dauerhaft bestehen – auch nach der Gartenschau
Gemeinsamer Auftakt
Beim symbolischen Spatenstich griffen neben Bürgermeister Benjamin Harris und Erster Stadträtin Katja Euler auch Vertreter*innen des Magistrats, die Landesgartenschaugesellschaft sowie die Bau- und Planungspartner zum Spaten. „Die GmbH hat geliefert. Jetzt ist die Stadt Büdingen dran – bei der Umsetzung, aber auch bei der inhaltlichen Gestaltung und Bespielung“, so Bürgermeister Harris.
Die ausführende Firma Leinweber beginnt nun mit dem Rückbau der alten Sportflächen. Anschließend wird das Gelände modelliert, um die Grundlage für die neuen Landschafts- und Gartenbauarbeiten zu schaffen.
