Stadt
Ortenberg

Inmitten der bezaubernden

Landschaft des Niddertals erhebt sich die Stadt Ortenberg, umgeben vom stolzen Stammsitz der Herren von Ortenberg. Die ersten Spuren ihrer Existenz als Stadt reichen zurück bis ins Jahr 1266, als die ersten Bürger in Grundstücksverträgen Erwähnung fanden, und die Stadtmauer errichtet wurde. Ein gotischer Kirchturm, dessen Bau auf das Jahr 1325 datiert wird, thront majestätisch über der Stadt, ein beeindruckendes Zeugnis vergangener Epochen.

Das Herz von Ortenberg schlägt im Rhythmus der Geschichte, eingebettet in malerische Gassen und von Fachwerkhäusern gesäumte Straßen. Markt- und Stadtrechte wurden der Stadt durch die Gnade des Kaisers übertragen, und auch heute verzaubert der jährliche „Kalter Markt“ die Besucher, wie bereits seit dem Jahr 1422. Die Jahre 1383–1385 sahen die Neugestaltung des Kirchenchores und die Anschaffung des prächtigen Chorgestühls.

Sehenswürdigkeiten

Ortenberger Schloss

Es thront majestätisch oberhalb der Altstadt, ein Meisterwerk staufischer Baukunst aus dem 12. und 13. Jahrhundert. In den Händen von Alexander zu Stolberg Roßla und seiner Familie, wird das Schloss seit über einem Jahrzehnt liebevoll restauriert.

Altes Rathaus

Mit gotischen Grundmauern und darauf aufbauendem Fachwerk, wurde das Rathaus im Jahr 1980 im Rahmen der Altstadtsanierung restauriert. Es erzählt von der Beständigkeit und dem Wiederaufleben der Stadt.

Marienkirche

Erbaut im 13. und 14. Jahrhundert, birgt sie einen Schatz von unschätzbarem Wert – den „Ortenberger Altar“, ein dreiteiliges Altarbild aus dem 15. Jahrhundert, heute im Landesmuseum in Darmstadt ausgestellt. Eine Kopie dieser künstlerischen Kostbarkeit findet sich in der ehrwürdigen Kirche.

Burgruine Lißberg

Ein beeindruckendes Relikt aus dem 11. Jahrhundert, thront majestätisch über der Landschaft. Hier verschmelzen Geschichte und Natur zu einer romantischen Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen. Die Burg Lißberg, ein Erbe der Edelherren von Lißberg, zieht Besucher in ihren Bann und gewährt Einblicke in eine Vergangenheit, die bis zu den Kelten zurückreicht.

Kloster Konradsdorf

Ende des 12. Jahrhunderts wurde es von den Herren zu Büdingen gestiftet. Nach dem Abschied der letzten Nonnen im 16. Jahrhundert bleibt die prämonstratenser Stätte als stilles Zeugnis vergangener Spiritualität erhalten.

Info- und Mitmachzentrum NABU Ortenberg

Eine natürlichen Oase, die dazu einlädt, die Vielfalt der Natur zu erleben. Mit Kescher und Lupe erkundet man entlang der renaturierten Nidder das faszinierende Leben im Wasser. Der „Naschgarten“ bietet die Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu genießen. Im Haus an den Salzwiesen kann man Natur aktiv erlebt.

Entdecken Sie Ortenberg

Projekte in Ortenberg

Bleiben Sie stets informiert über die neuesten Entwicklungen, Veranstaltungen und Highlights rund um die Stadt Ortenberg. Hier verpassen Sie keine wichtigen Updates und erfahren alles Wissenwerte aus erster Hand. Schauen Sie regelmäßig vorbei, um immer auf dem Laufendem zu bleiben!

Der Weinberg „Jakobsäcker“

Beschreibung: Am Ortsrand von Wippenbach, einem Stadtteil von Ortenberg, wurde im Juni 2024 in den „Jakobsäckern“ ein naturnaher Weinberg in sonniger Hanglage angelegt. Die Anlage gliedert sich entlang eines Weges, der künftig zu einer Schutzhütte führen soll: Auf der einen Seite wachsen alte, regionale Rebsorten, auf der anderen moderne, pilzwiderstandsfähige (PIWI) Reben.

Ziel ist es, historische Rebsorten wieder in die Region zurückzuholen und gleichzeitig im direkten Praxisvergleich zu untersuchen, welche Rebsorten den Herausforderungen des Klimawandels besser standhalten und zukunftsfähig sind.

Der Weinberg knüpft an die lange Weinbautradition der Region an. Wetterau und Vogelsberg zählen zu den ältesten bekannten Fundorten der Weinrebe in Europa, und der Weinbau prägte die Region über Jahrhunderte, bevor er ab dem 17. Jahrhundert zunehmend durch den weniger arbeitsintensiven Streuobstanbau abgelöst wurde.

Die Bewirtschaftung des Weinbergs erfolgt biologisch. Rosen an den Enden der Rebzeilen dienen als Nützlingspflanzen und als natürliche Frühwarnsysteme für Mehltau. Ergänzt wird die Pflanzung durch Feigen- und Quittenbäume, die die Artenvielfalt fördern.

Projektträger: Obst- und Gartenbauverein Ortenberg

Kneipp-Erlebnispark

Kurzbeschreibung:Mit der Umsetzung des neuen Kneipp-Erlebnisparks soll ein neues Freizeitangebot geschaffen werden. Nahe des Parkplatzes Ost (unweit der Klinik Rabenstein) befindet sich eine in die Jahre gekommene Minigolfanlage. Geplant sind Adventure-Minigolf, eine Multifunktionsfläche und Kneipp-Elemente.

Steinbruch Michelnau

Kurzbeschreibung: Der Steinbruch im Niddaer Stadtteil Michelnau ist eine einzigartige geologische Formation. Im Gegensatz zum blaugrauen Basalt ist das rote Michelnauer Gestein durch die Tätigkeit eines Schlackevulkans gebildet worden. Hier soll eine touristische Aufwertung erfolgen.

Eichelsdorf Ortsmitte

Kurzbeschreibung: Im Zentrum des Ortskerns von Eichelsdorf verläuft der Eichelbach, und historisch gesehen befand sich an dieser Stelle eine Furt durch den Eichelbach. Ein generationenübergreifender Ortsmittelpunkt wird attraktiv gestaltet. (Sitzgruppe, Infotafeln zur Ortsgeschichte, Fahrrad-Mobilitätsstation).

Kontakt und Wissenswertes

Stadt Ortenberg
Lauterbacher Str. 2
63683 Ortenberg
Telefon 0 60 46/80 00-0
Telefax 0 60 46/80 00-80
www.ortenberg.net
stadt@ortenberg.net

Ortenberg hat 9.700 Einwohner. Die Stadtteile sind Bergheim, Bleichenbach, Eckartsborn, Effolderbach, Gelnhaar, Lißberg, Ortenberg, Selters, Usenborn und Wippenbach.

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